Kurz beantwortet: Zustimmung zeigt sich durch offene Handflächen, ein leichtes Kopfnicken im Gesprächsrhythmus und entspannte Schultern. Widerstand zeigt sich durch verschränkte Arme, zurückgelehnte Körperhaltung und kurze, abgehackte Antworten ohne Blickkontakt. Führungskräfte, die auf diese sechs Signale achten, erkennen den wahren Stand eines Mitarbeitergesprächs, bevor er ausgesprochen wird.
Warum Körpersprache im Mitarbeitergespräch oft mehr sagt als Worte
In Mitarbeitergesprächen sagen viele Beschäftigte aus Höflichkeit oder Unsicherheit nicht offen, was sie wirklich denken. Die Körpersprache verrät jedoch meist, ob eine Zustimmung echt ist oder ob sich Widerstand aufbaut, der später zu Konflikten oder Kündigungen führt.
3 Signale für echte Zustimmung
- Offene Handflächen: Die Hände sind sichtbar und nicht versteckt, ein Zeichen von Offenheit und Ehrlichkeit.
- Kopfnicken im Gesprächsrhythmus: Ein natürliches, nicht erzwungenes Nicken, das mit dem Gesagten übereinstimmt.
- Entspannte Schultern: Keine Anspannung im Nacken- und Schulterbereich, ruhige Atmung.
3 Signale für Widerstand
- Verschränkte Arme: Eine klassische Abwehrhaltung, die innere Distanz signalisiert.
- Zurückgelehnte Körperhaltung: Körperlicher Rückzug aus dem Gespräch, oft verbunden mit größerem Abstand.
- Kurze, abgehackte Antworten ohne Blickkontakt: Ein Hinweis darauf, dass das Gesagte nicht der inneren Haltung entspricht.
Was das für die Führungspraxis bedeutet
Wer diese Signale erkennt, kann Mitarbeitergespräche gezielter steuern, Widerstand frühzeitig ansprechen und echte Zustimmung von bloßer Höflichkeit unterscheiden. Im Mimikresonanz Seminar für Führungskräfte lernen Führungskräfte, diese Signale systematisch zu lesen und in Mitarbeiter- und Konfliktgesprächen sicher anzuwenden.